Barrierefreiheit

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Drei Protagonist*innen sitzen auf der Bühne und essen Nudelsuppe aus weiß-blauen Schalen
Daniel Nguyen

Hörst
du mich?
Über viet-deutsche
Sprachlosigkeit

Schauspiel mit Musik und Tanz von Benjamin Truong

OUTNOW! 2026
Theater Bremen
24.5.
So
17:30
Spielort: Kleines Haus, Theater Bremen

Dauer: 75 Minuten

Solidarisches Preissystem: 18 / 12 / 8 € (frei wählbar)
Bremen Pass 3 €
Kultursemesterticket kostenlos

Vorverkauf online sowie an der Theaterkasse des Theater Bremen ↗ (Mo – Fr: 11 – 18 Uhr und Sa: 11 – 14 Uhr).
Abendkasse ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.

Dauer
75 Minuten ohne Pause

Sprachen

  • deutsche, vietnamesische und englische Lautsprache
  • mit vietnamesischen und englischen Untertiteln

Räumlichkeiten
Alle Spielstätten des Theater Bremen verfügen über einen barrierefreien Zugang und barrierefreie WCs.
In allen Spielstätten sind Rollstuhlplätze vorhanden. Karten können vorab an der Theaterkasse und im Webshop oder an der Abendkasse erworben werden.

Ausführliche Infos zur Barrierefreieheit der Spielstätte finden Sie hier: Barrierefreiheit Kleines Haus ↗

Kontakt
Wenn Sie Fragen zu der Barrierefreiheit im Theater Bremen haben, hilft Ihnen die Theaterkasse gerne weiter:
Theaterkasse, Goetheplatz 1 - 3, 28203 Bremen, Tel 0421 3653 - 333, kasse@theaterbremen.de
Öffnungszeiten: Mo – Fr: 11 – 18 Uhr und Sa: 11 – 14 Uhr

  • emotionale Belastung, intergenerationale Traumata
  • Ghi chú nội dung: Căng thẳng về mặt cảm xúc, chấn thương tâm lý liên thế hệ

Wie spricht man über Gefühle, wenn der Raum dafür nie zu einem gewohnten Ort werden durfte? Welche Kräfte wirken, wenn die Kommunikation mit den Eltern scheitert? Ist die Sprachbarriere schuld? Woran orientieren wir uns, wenn wir die erste Generation zu sein scheinen, die sich diese Fragen hörbar stellt? Drei Protagonist*­innen versuchen sich an Übersetzungen von Sprachlosigkeit. »Hörst du mich?« ist eine Stückentwicklung, die sich dem Scheitern der Kommunikation und der Sprache widmet – aus der Perspektive von Viet-­Deutschen der zweiten Generation. Erzählt wird vom Standpunkt des alltäglichen Zwiespalts zweier Kulturen, multipler Identitäten und doch: von generatio­neller Einsamkeit. Es soll ein Raum entstehen, an dem betroffene Menschen eine Möglichkeit haben anzukommen, ob in Kulturen, Sprachen oder bei sich selbst.

Hörst du mich? – một câu chuyện Việt-Đức về sự lặng ngôn

Chúng ta có thể nói về cảm xúc ra sao khi không gian dành cho chúng chưa từng là một nơi thân thuộc? Những yếu tố nào dẫn đến việc giao tiếp không thành với ba mẹ? Có phải chỉ do rào cản ngôn ngữ không? Chúng ta có thể làm thế nào, khi dường như, chúng ta là thế hệ đầu tiên cất tiếng hỏi những điều này? Ba nhân vật chính trong vở kịch cố gắng dịch điều khó giãi bày. Hörst du mich? là một vở kịch về những nỗ lực không thành trong giao tiếp và ngôn từ – bởi những người gốc Việt thế hệ hai, sinh ra và lớn lên tại Đức. Câu chuyện được kể từ góc nhìn của những xung đột hàng ngày giữa hai nền văn hóa, những đa dạng bản sắc, và sự cô đơn mang tính thế hệ. Vở kịch muốn tạo ra không gian để các thế hệ tìm thấy những điểm chạm – dù là trong văn hóa, ngôn ngữ, hay với chính mình.

(Übersetzung: Luu Bich Ngoc)

Benjamin Truong

Benjamin Truong ist ein viet-deutscher Regisseur. Inspiriert von Hip-Hop sucht er nach einem Community-­Gefühl und beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Zugänglichkeit im Theater. Benjamins Inszenierungen entstehen durch das Zusammenspiel von Tanz, Musik und Sprache, das Theater auf eine niederschwellige und sinnliche Weise erfahrbar macht. Es ist ihm ein besonderes Anliegen, kein Theater zu machen, das seine eigenen Eltern ausschließt. Für ihn ist Theater ein Ort für alle. Er inszenierte unter anderem an den Salzburger Festspielen, Treibstoff Theatertagen Basel, HochX München und dem Deutschen Theater München. In seinen Arbeiten verfolgt Benjamin weiterhin viet-deutsche Themen, um diese im deutschsprachigen Theaterraum sichtbarer zu machen. »Hörst du mich? – Über viet-deutsche Sprachlosigkeit« am HochX München und »Model Minority« an den Treibstoff Theatertagen Basel sind Projekte sind seine aktuellsten Inszenierungen. Benjamin studierte Regie an der Theaterakademie August Everding bei Prof. Sebastian Baumgarten. Er ist Mitgründer der viet-deutschen Community »Pho our Community« in München und war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Instagram @benjamintruong ↗

Credits

Schauspiel, Tanz, Musik: Minh-Thu Nguyen, Ngoc Anh Nguyen (ANOTHER NGUYEN), The Vinh Luong
Regie: Benjamin Truong
Dramaturgie: Barbara Luchner
Ausstattung: Esther Abdelghani
Text und dramaturgische Mitarbeit: Quang Nguyễn-Xuân
Produktionsleitung: Tabea Hopmans
Übersetzung: Nam Anh Nguyễn Quốc
Produktionsmitarbeit: Vivien Kaluza
Foto: Daniel Nguyen
Graphic Design: Reisundpapier, Thị-Hường Trương

Gefördert von dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München, dem Fonds Darstellende Künste und vom Verband freie Darstellende Künste Bayern e.V. im Rahmen der Wiederaufnahmeförderung Bayern des »Förderpakets Freie Kunst 2025« mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. In Kooperation mit dem HochX München, dem Ballhaus Ost und dem OUTNOW! Festival.