Barrierefreiheit

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Drei Personen mit weiß bemalter Haut posieren wie Statuen in einem abgedunkelten Raum
Nadia Perlov

COCONUT /
the new
white
aesthetic

Performance Doppelprogramm von kemelo nozipho sehlapelo

OUTNOW! 2026
Schwankhalle
22.5.
Fr
20:00
Spielort: Schwankhalle

Dauer: 90 Minuten

Solidarisches Preissystem:
18 / 12 / 8 € (frei wählbar)
Bremen Pass: 3 €

Kultursemesterticket: kostenlos

Vorverkauf nur online. Restkarten ab 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

Alternativ können Sie telefonisch oder per Email Tickets reservieren:
0421 520 80 70 (Mo, Mi—Fr 10:00 bis 14:00, auch AB) oder ticket@schwankhalle.de

Achtung: Am Wochenende und in den Abendstunden ist unsere Ticket-Hotline nicht besetzt. Wir bitten Sie daher um eine frühzeitige Reservierung.
Abholung reservierter Tickets an der Abendkasse bis spätestens 30 Min. vor Vorstellungsbeginn – danach verfällt die Reservierung.
Die Abendkasse ist telefonisch ab 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn unter 0421 520 80 70 erreichbar.

Dauer
90 Minuten, keine Pause

Sprache
Englisch, isiZulu

Räumlichkeiten
Alle öffentlichen Bereiche der Schwankhalle sind ebenerdig und stufenlos erreichbar.

Es gibt drei verschiedene WCs: Eine barierrefreie Toilette, die auch für Rollstuhl-­Fahrer*innen nutzbar ist, eine Toilette mit 3 WC-­Kabinen und eine Toilette mit Pissoirs und einer WC-Kabine.

Publikumsbereich
Das Publikum ist eingeladen, sich frei im Raum zu bewegen. Als Sitzgelegenheiten stehen Stühle und Sitzkisssen zur verfügung.
Es gibt ausreichend Platz für mehrere Rollstühle im Saal.

Individuelle Bedarfe
Individuelle Bedarfe wie bestimmte Sitzplätze, Early Boarding oder ein zusätzliches Ticket für eine Begleitperson können beim Ticketkauf bzw. -reservierung angegeben werden.

Weitere Infos zur Barrierefreiheit unserer Räumlichkeiten finden Sie hier: Barrierefreiheit. Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte unter ticket@schwankhalle.de oder 0421 520 80 70.

Die Tänzer*in, Choreograf*in und Aktivist*in kemelo nozipho sehlapelo bringt mit »COCONUT« und  »the new white aestitic« zwei Performances zusammen:

»COCONUT« ist eine Erkundung, Untersuchung und Auseinander­setzung von und mit der Diaspora, insbesondere mit diasporischen Tänzen. Die Performer*innen setzen sich mit zeitgenös­sischen Vorstellungen von Schwarz-Sein, weiß-Sein und der surrealen Forderung, zwischen beiden zu schwanken, auseinander.

»the new white aesthetic« ist eine Tanzperformance, ein Reenactment, das weltbekannte Marmorstatuen nachstellt. Die Performer*innen fordern das Publikum dabei auf, ihre Kompliz*innen­schaft bei der Konstruktion eines weißen Blicks zu hinterfragen. Ballett – verstanden als ethnischer Tanz der indo­europäischen Diaspora – wird »zerfleischt«. Im Übergang von Bild zu Bild tanzen sie eine ausgelöschte polychrome Geschichte. Ein Tanz, der auf das Scheitern hindeutet: Auf das Scheitern des bisher Beherrschenden und auf das Scheitern einer neuen weißen Ästhetik.

kemelo nozipho sehlapelo

kemelo nozipho sehlapelo ist Südafrikaner*in. Afrikaner*in. Ein Mix aus IsiZulu, Sesotho und Ndebele. Ein Mix aus all den Orten und Räumen, die die Person berührt hat. They/she, wenn wir die englische Sprache verwenden. Den Namen oder andere Bezeichnungen, wenn nicht. kemelo nozipho sehlapelo spielt gerne mit dieser Sprache und ihrem innewohnenden Versagen (schreibt). Liebt es, auf europäischem Boden eine Auseinandersetzung mit den Vorfahren UND der Diaspora anzuzetteln, und greift gerne durch die Lebendigkeit von Körper und Geist auf afrikanischem Boden auf dieses Wissen zu (tanzt). kemelo nozipho sehlapelo ist dort zu Hause, wo das Wurzelchakra ist. Das ist derzeit Frankfurt, Deutschland. [Dies wird regelmäßig aktualisiert.]

kemdoesitagain.com ↗
Instagram @kemdoesitagain ↗

Credits

Choreografie, Konzept: kemelo nozipho sehlapelo
Darsteller (COCONUT): kemelo nozipho sehlapelo, Hlengiwe Sehlapelo
Darsteller (the new white aesthetic): Isidora Gazmuri, kemelo nozipho sehlapelo, Laura Schönlau, Santiago Mariño
Dramaturgische Beratung: Amelia Uzategui Bonilla
Spirituelle Begleitung: Jorge Alencar, Neto Machado
Kostüme: Joelle Marie Oliha/ kemelo nozipho sehlapelo
Lichtdesign: Dana Maxim, (Tamira Kalmbach)

Gastspiel mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts