›LECK MIR DIE WUNDEN‹ SCHLECHTE GESELLSCHAFT (DE)

SA 8.6. 2019 19.00 – 20.15
THEATER BREMEN, KLEINES HAUS / SCHAUSPIEL (DEUTSCH)

Ein Kammerspiel zwischen Küchentisch und Barrikade, ein Aufruf zum Gang in den Untergrund, der Untergang des Abendprogramms. Eine Show zur radikalen Selbstbefragung, selbst in der bequemsten Position der Welt: im Theatersessel. Rainer Werner Fassbinder überschrieben mit Turbokapitalismus, Eskapismus, Faschismus.

CREDITS
REGIE Meera Theunert
PERFORMER Martin Mutschler, Franz-Xaver Franz
BÜHNE Laura Robert
KOSTÜM Wiebke Strombeck
DRAMATURG Leon Frisch
TEXT Franz-Xaver Franz
SONG Martin Mutschler
PHOTO Tillmann Engel


PHOTO Tillmann Engel

Studienprojekt III Regie Schauspiel der Theaterakademie Hamburg, Hochschule für Musik und Theater, in Kooperation mit der Bühnenraumklasse der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg (HfBK), den Fachbereichen Gestaltung/Kostümdesign der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) und dem Thalia Theater.

EINTRITT
SOLIDARISCHES PREISSYSTEM, FREI WÄHLBARE PREISKATEGORIEN
14 / 10 / 7 EURO, BREMEN PASS 3 EURO
ONLINE TICKETS

BIOGRAFIEN
Martin Mutschler (*1986 in Stuttgart) studierte Romanistik, Slavistik und Kunstgeschichte in Tübingen und Prag. Er inszenierte an der Opera Stabile und der Roten Flora Hamburg, sein Studium der Musiktheaterregie an der HfMT Hamburg beendete er 2018 mit dem interdisziplinären Stück ›Membra. Als ich im Sterben lag‹.  Er arbeitet als Dramaturg und Musiker (u.a. mit Schorsch Kamerun). Er war Preisträger beim Treffen Junge Musikszene, Treffen Junger Autoren und beim Wettbewerb für Elektronische Kirchenmusik „Vers“, ist Stipendiat des Übersetzer-Netzwerks „Transstar Europa“ und der „Akademie Musiktheater heute“.

Franz-Xaver Franz (*1984 in Hall in Tirol) studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Germanistik in Wien, Bochum und Innsbruck. Seit 2013 schreibt, inszeniert und spielt er in  Performances und abendfüllenden Stücken. 2018 schloss er sein postgraduales Studium der medialen Künste an der Kunsthochschule für Medien Köln mit der inszenierten Talkshow ›Postmodern Talking‹ (www.postmoderntalking.com) ab. Er lebt und arbeitet als Autor, Performer, Regisseur und Moderator in Köln.

Meera Theunert (*1991 in Nürnberg) war zwischen 2011 und 2015 als Assistentin, Souffleuse und Inspizientin am Staatstheater Nürnberg und in der dortigen freien Szene beschäftigt. Im gleichen Zeitraum studierte sie Psychologie an der FAU Erlangen-Nürnberg. 2012 gründete sie das Theater „Die Monade“ in ihrer Abstellkammer. Mit ihrem Text ›One Way Astronauts‹ wurde sie 2014 zu den Autorentagen am Nürnberger Staatstheater eingeladen. 2015 inszenierte sie das Zwei-Personen-Stück ›Sofa‹ und begann, an der HfMT Hamburg Schauspielregie zu studieren. Im Wintersemester 2017/2018 verlegte sie ihr Studium nach Ouagadougou, Burkina Faso (www.diemonade.com).

Laura Robert (*1989 in Vreden) studierte Bildende Kunst mit den Schwerpunkten Bühnenbild, experimentelle Raumkonzepte und Animation an der HfG Offenbach, daraufhin an der Kunstakademie Düsseldorf bei Johannes Schütz und machte 2018 ihren Abschluss in der Bühnenraumklasse der HfbK Hamburg bei Raimund Bauer mit der Installation ›The Comfort Room‹ und der literarischen Arbeit ›O‹. Während ihres Studium arbeitete sie als Assistenz und Bühnenbildnerin, u.a. mit Regina Busch, Jan Philipp Stange, Sophia Stürmer und Isabel Gonzalez im Studio Naxos, Frankfurt LAB und am Staatstheater Wiesbaden. Sie realisierte verschiedene installative Raumarbeiten in Offenbach, Frankfurt und Hamburg sowie Videoarbeiten mit eigenen Texten. Sie hat einen Hund.

Wiebke Strombeck (*1984) lebt und arbeitet als freischaffende Bühnenbildnerin und Illustratorin in Hamburg. Seit Februar 2014 ist sie Absolventin der Kunstakademie Düsseldorf, Fachrichtung Bühnenbild bei Professor Johannes Schütz. Seit 2007 beteiligt sie sich im Bereich Bühnen- und Kostümbild an verschiedenen Projekten. Zuletzt entstanden Arbeiten mit den Regisseuren Jonas Woltemate, Julian Gerhard, Jascha Sommer, Franz-Xaver Franz und gemeinsam mit anderen Künstlern, die partizipative Rauminstallation ›Human Connection‹ zum Thema Liebe.

Leon Frisch (*1991 in Krefeld) studierte Philosophie, Theaterwissenschaft, Musiktheorie und Geschichte an der FU Berlin. Neben dem Studium arbeitete er in Berlin, Duisburg und Krefeld in der freien Theaterszene als Schauspieler, Regisseur und Dramaturg. Hinzu kommen journalistische Tätigkeiten bei der Festivalzeitung für das Bundestreffen für Jugendclubs an Theatern und für Kinozeit.de. Seit 2017 studiert er im Master Dramaturgie an der Theaterakademie Hamburg.